Für alle, die's interessiert - hier ein paar persönliche Daten:

Geburtstag:
Geburtsort:
Größe:
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Hobbys:
Lieblingsessen:
Wünsche für die Zukunft:
05.11.1966
Bonn
183 cm
Softwareentwickler
Musik, Computer, Filme, Motorrad und Boot fahren ...
Pasta, Pizza & Co.
erfolgreich sein
Diese beiden Damen
warten noch auf ein
Autogramm von mir... ;-)
Am 5. November 1966 wurde ich als mittleres von drei Kindern auf dem Venusberg in Bonn geboren. Unsere Mutter war Italienerin und kam Anfang der 60er als Gastarbeiterin nach Deutschland. Dort lernte sie meinen Vater kennen, der damals verschiedenen Berufen nachging. Anfang der 70er hatten meine Eltern dann für ein paar Monate eine Wirtschaft gepachtet, was aber unter anderem auch dazu beitrug, dass sie sich nach etwa zehnjähriger Ehe scheiden ließen. Ich war damals gerade eingeschult worden.

Als Kind war ich (wie wohl die meisten Kinder) gern auf zwei Rädern unterwegs: Zuerst mit dem Tretroller, danach mit dem Fahrrad, später als Jugendlicher dann mit Mofa und Leichtkraftrad. Ich hatte allerdings als Fünfjähriger auch mal ein Kettcar. Wer nicht (mehr) weiß, was das ist: eine Art Gokart ohne Motor, stattdessen mit Pedalen.

Nach meiner Schulzeit, die ich in fünf verschiedenen Schulen verbrachte (wir sind damals oft umgezogen), ging ich zwei Jahre auf die Handelsschule und machte danach eine ebenfalls zweijährige Ausbildung zum Bürokaufmann. Während dieser Zeit entdeckte ich meine Computer-Leidenschaft und den Spaß am Programmieren - es wurde neben dem Gitarre-Spielen zu meinem zweiten Hobby. Übrigens war mein erster eigener Computer ein Sinclair ZX Spectrum mit 16 KB RAM, 3,5 MHz 8-Bit-CPU und immerhin 8 Farben. Davor hatte ich mich auch gerne schriftstellerisch betätigt und einige kürzere und auch längere Romane geschrieben, von denen aber leider (oder Gott sei Dank) kein einziger erhalten ist.

Schon als kleines Kind habe ich mich immer für Schiffe und die Seefahrt interessiert. Da lag es nahe, dass ich im Anschluss an die Berufsausbildung im Januar 1986 für vier Jahre zur Bundesmarine ging. Dort versetzte man mich nach meiner Ausbildung zum Führungsmittel- und Waffeneinsatz-Unteroffizier, die fast ein ganzes Jahr dauerte, zum 7. Schnellbootgeschwader nach Kiel. Nach etwa zwei Jahren auf dem Schnellboot "S 80 Hyäne" verbrachte ich den Rest meiner Dienstzeit auf dem Tender "Elbe" (das Versorgungsschiff des Geschwaders).

In meiner Freizeit begann ich, mich intensiv mit Homerecording zu beschäftigen. Nach und nach besorgte ich mir immer besseres Equipment, um "professionellere" Aufnahmen machen zu können. Viele Instrumentalstücke sind so entstanden, von denen ich nun auch einen Großteil unter dem Namen "AmadorA" im Internet veröffentlicht habe.

Da ich mich zu dieser Zeit besonders für Asien interessierte - was zum Teil auch an meiner japanischen Brieffreundin lag - lernte ich nach meiner Dienstzeit per Fernkurs Japanisch, verkaufte oder verschenkte meine ganze Habe und ging im Oktober 1990 nach Tokio. Nach anfänglichen Schwierigkeiten heiratete ich nach etwa einem halben Jahr meine Brieffreundin und arbeitete fortan als Dozent für Deutsch als Fremdsprache. Nach vier Jahren trennten wir uns aber wieder. Wir waren wohl beide noch zu jung, und der Kulturunterschied ist doch ziemlich groß. So haben sich damals vier von fünf deutsch-japanischen Paaren getrennt, die ich kannte.

Mein bevorzugtes Transportmittel war in Japan wieder das Zweirad, obwohl ich auch einen Autoführerschein besaß. Insgesamt fuhr ich dort fünf verschiedene Motorräder, von der 125er bis zur 1200er. Nun muss man allerdings dazusagen, dass man als Autofahrer in Tokio mehr steht wie fährt, und da hat man als Zweiradfahrer natürlich bessere Karten, auch hinsichtlich der Parkmöglichkeiten.

Obwohl ich nie besonders sportlich war, nutzte ich in Japan die Gelegenheit und lernte etwa zwei Jahre lang Kung-Fu. Immerhin brachte ich es bis zum braunen Gürtel, bevor ich dieses Hobby zugunsten eines anderen aufgab: Ich spielte das erste Mal in Rockbands, z.B. über drei Jahre lang als Bassist bei "Runswell Mary".

Nach über sechs Jahren in der Fremde, ich war mittlerweile 30 Jahre alt geworden, beschloss ich, Anfang 1997 nach Deutschland zurückzukehren. Das bedeutete allerdings, wieder alles zu verkaufen und einen Neubeginn zu wagen. Doch ich hatte auch diesmal Glück. Zuerst arbeitete ich etwa drei Jahre lang als EDV-Dozent, bevor ich im Februar 2000 endlich zu meinem jetzigen Beruf fand: Softwareentwickler. So konnte ich mit meinem langjährigen Hobby nun auch Geld verdienen.

Die Musik ließ mich aber auch in Deutschland nicht mehr los, und so spielte ich vier Jahre lang Gitarre bei der Rockband "Taranis". Nachdem sich die Band leider Ende 2001 aufgelöst hatte, machte ich zwei Jahre Pause, stieg dann aber Ende 2003 als Bassist bei einer Rockband namens "Fingers" ein. Allerdings löste sich auch diese Band im Januar 2005 auf. Seit November 2006 greife ich für die Rockband "Velvet Saw" wieder in die Gitarrensaiten.

Auch das Motorradfahren hatte ich im März 2001 "wiederbelebt", und zwar mit einer brandneuen Moto Guzzi California Jackal - das teuerste Motorrad, das ich je besaß. Leider hatte ich nur drei Monate später dann einen schweren Unfall, der mich nicht nur das Motorrad, sondern auch drei Operationen und damit für's erste den Spaß am Zweiradfahren kostete.

Als ich im Mai 2002 das erste Mal mit meiner Freundin zusammen ein Motorboot auf dem Shannon in Irland gechartert hatte, wurde mein maritimes Interesse erneut geweckt. Seitdem verbringen wir unseren Urlaub bevorzugt auf dem Wasser. Im Juli 2005 haben wir dann endlich unser eigenes Boot gekauft, eine 10-Meter-Stahlyacht aus den frühen 70ern namens "Sunflower".

Soweit mein kleiner "Rückblick"; natürlich habe ich hier nicht alles niedergeschrieben, was sich in meinem Leben bis jetzt ereignet hat. Manche Dinge sind zu profan, andere zu privat, alles in allem denke ich aber, das Wesentliche hier erfasst zu haben.

Viele liebe Grüße an alle, die mich kennen, und an alle, die das hier tatsächlich gelesen haben!

Februar 2007

Nachtrag Mai 2011

10 Jahre nach meinem schweren Motorradunfall habe ich wieder ein Moped gekauft. Dieses Mal musste es endlich eine Harley-Davidson sein - eine wunderschöne XLH 883 Custom. Es macht viel Spaß, mit der kleinen Amerikanerin zu fahren, den "Harley Rumble" zu hören und zu spüren!

Gleichzeitig haben wir unser Boot, die "Sunflower", verkauft. Sie hat einfach zu viel Arbeit gemacht, und ich habe leider keine Zeit für beides, Boot und Motorrad. Aber wir können ja jederzeit ein Boot chartern, wenn es uns mal wieder auf's Wasser zieht!